Rennradfallen in Neu-Schilda PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: hp   
Donnerstag, 24. Juni 2010 um 23:01 Uhr

Man hört, die Haselauer haben Kopfsteinpflasterfallen gegen die Rennradfahrerplage herstellen lassen - angeblich von Steuergeldern. Eine innovative Weltneuheit!

Die Haseldorfer Marsch lädt mit seinen schönen Rundstrecken über Land und Dorf besonders zum Radfahren ein. Auch für Hobby-Radsport ist hier im Randgebiet von Hamburg ein sehr begehrtes Gebiet für ihre Touren. Leider gibt es auch schwarze Schafe, die mit über 35 km/Std durch die Dörfer "rasen". Nicht so die Mehrheit der Rennradler, die eher um oder unter 30 km/Std fahren.

Für manchen Haselauer Einwohner sieht die Sache aber anders aus. Es ist ihre "öffentliche" Straße. Hier dürfen nur Autos fahren, Rennradfahrer gefährden Leib und Leben. (Welches Auto fährt mit 30 durch ein Dorf?) Alle Jahre wieder wurden Versuche gestartet, die Sportler aus ihrem Gebiet zu verbannen. Nicht nur Hühner werden täglich auf die Straße geschickt, in der Vergangenheit wurde selbst die Presse (Artikel Radsport-Hassadeure) und Polizei schon dazu belästigt.

Nun wurden schwere Geschütze aufgefahren. An 4 Stellen wurden Reifenfangstellen aus scharfkantigem Natursteinpflaster eingebaut. An diesen Stellen bremst kein Rennradfahrer und kein Inline-Skater, da mit derart breiten Fugen natürlich niemand im öffentliche Verkehr zu rechnen braucht. Kinder und ältere Menschen dürften ebenfalls Schwierigkeiten haben beim Überqueren dieser Pflasterung haben.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dort ein schwerwiegender Unfall geschehen ist. Spätestens dann müssen diese Pflasterungen in einen den gültigen Straßenbaurichtlinien gerechten Zustand geändert werden ...

 

Reifenbreite ca. 23 mm > Fugenbreite 2 - 4 cm, Fugentiefe teils mehrere Zentimeter