TB2 PDF Drucken E-Mail

TB2 beim Radsporttraining

3 . April: Tachovergleich: Null Kilometer in den Beinen! Endlich die Frühjahrsbronchitis (habe ich wohl von Thoschu) fast überstanden und zum Samstagstraining angetreten. Dies Jahr stehen wieder mal die Cyclassics auf dem Programm. Da muss man früh anfangen mit dem Formaufbau. Vier Mann und eine Frau standen am Treff: Ich, Thoschu, Gerhard und Suse und ihr Trainer. Natürlich wurde erstmal geklärt, wohin es ging, obwohl die Samstagsrunde aus Tradition immer über den Kösterberg in HH-Blankenese geht. Unsere Rennfahrer schlugen die Seestermüher Runde vor, da sie ja heute TB2 auf dem Trainingsplan hatten. Ist TB2 eine Turbostufe, ein spezielles Atmungssystem, eine digitale Trainingsverschlüsselung? Nachdem nicht geklärt war, wieviel Stufen TB2 hat, die Parameterwahl für cw- und Puls-Techniken eingestellt waren und die indirekte Sättigung durch Austausch (MAz/MA0 versus TB2) festgelegt wurde, haben wir uns auf den Kösterberg geeinigt, da Gerhard für Malle fitgemacht werden musste.

Mit etwas Verspätung ging es los, da wir noch auf Albert warteten. Aber er kam nicht, so dass die Zweierreihe leider wieder ungerade aufging und einer immer dem Ausgestoßenengefühl entgegenkämpfen musste.

Natürlich die lange Runde. 22,5 bis 26,5 km/h im Windschatten, das war eigentlich ganz locker. Thomas offenbarte dabei, dass Suse und er nunmehr auch in der Hauptsaison richtige Radrennen bestreiten, um sich für die Cross-Saison entsprechend aufzubauen. Daher heute nachmittag TB2 und morgens bereits Kraft. Das berüchtigte Eröffnungsrennen in Ascheffel hatten sie bereits hinter sich … . Mit einigen kräftigen Ratschlägen meinerseits können wir jetzt auf gute Platzierungen hoffen.

Rainer war heute leider nicht dabei. Hatte man sich ihm doch beim letzten Training trotz energischer Anstrengungen nicht näher als 100 Meter annähern können. Es wird vermutet, dass er bereits jetzt auf 90% seiner Hochform angelangt sein könnte und bei der ersten RTF zeigt, wo die Messlatte dieses Jahr liegt.

Ausgang Hetlingen: Ich war wieder mit der Führung dran. Die ewig lange gerade Straße bis Holm. Einerreihe, da ein Wechsel wegen des schnellen Autoverkehrs meist sehr unangenehm ist. Bei Kilometer 14,9 mal ein Blick nach hinten, weils ja gleich in die Holmer Berge rechts ab ging. Zok noch am Hinterrad, Thoschu knapp abgehängt und Suse und ihr Trainer abgehängt. War wohl etwas zu schnell für TB2. Aber ich bin ja noch nicht so geübt dieses Jahr.

Kurz vorm Abbiegen auch dieses Jahr das übliche: Auto, Scheibe runter, Drohung, Besserwisser, Radweg, na ja, wir bogen rechts ab. Vielleicht waren es ja auch nur Witzbolde. Unser Verhältnis zu den Automobilisten ist von Respekt und Rücksicht geprägt. Wir bleiben friedlich. Nie wider werden wir unser Getränk über die Windschutzscheibe kippen.

Noch ein kleiner Hinweis an mich, TB2 doch einzuhalten, weiter nach Wedel. Ortseingang: Suses hinterer Reifen Pfiff leise. Thomas hat‘s gehört. Steinchen entfernt und weiter gings. Am Willkommhöft vorbei den Berg hoch uns in Tinsdal rechts ran: Thomas stellt bei Suses Hinterrad einen Luftdruckabfall auf unter 7 bar fest. Schlauchwechsel in 6 Minuten. Finger bleiben sauber, was auf Thomas für- bzw. vorsorgliche Radpflege zurückzuführen ist (er ist auch Werkstattmeister). Ich habe die weißen Handschuh vermisst.

Da wir befürchteten, dass das ganze nur der Countdown zum TB2 am Kösterberg war, baten wir schon mal um einen kleinen Vorsprung und kämpften uns mit 37/28 Zähnen über den Berg und warteten dann am Tankstellen-Abgehängten-Wartetreff. Gerhard hatte leichte Probleme mit seinem Puls: Er war auf 116 nicht so hoch angestiegen, wollte aber auch nach einer längeren Pause von 3 Minuten nicht so recht wider unter 76 absinken. Die wissenschaftliche Klärung dauert an. Prostata-Check, Morgenurinanalyse, Ernährungsberatung, Speichelprobe, Leberwerte. Solange darf er natürlich Blutdrucksenker nehmen.

Einen Schluck aus der Pulle, einen Riegel, eine Banane und es ging vollzählig und locker weiter.

Zwischenzeitlich noch die neuesten Vereinsangelegenheiten bequatscht, neuer Vorstand und so, Trainingsmoral, Wetter, Radpflege, Einbau von Pedalen, TB2 … .

Waldenau war eine gute Gelegenheit, Thomas für sein nächstes Rennen ein paar praktische Tips zu geben. Ellenbogen raus und optisch keine Schwäche offenbaren. Die praktische Übung - das Überholen in der Haarnadelkurve links mit Sand - werden wir jedoch noch mal ohne Kommentar wiederholen müssen.

Appen-Etz, die lange Gerade führt Thoschu und Suse mit TB2 im Schlepptau. Wir waren auch bald wieder dran.

Am Almthof gab Gerhard dann noch einen Latte Macchiato für mich aus. Insgesamt eine schöne Tour, zum Schluss gemütlich im Bauerncafe, Blick auf die Straße. Viele Radler unterwegs. Auch Albert fuhr (leider allein) vorbei - hatte sich wohl verspätet.

Für die erste Trainingstour im Jahr war ich doch recht fit. Solange ich auf dem Rad saß. Zu Hause das Rad in den Keller getragen, aufgehängt und – dann wollten die Beine doch nicht mehr so wie ich es wollte. Morgen ist erstmal Pause angesagt - soll ja regnen. Demnächst steigern wir auf TB3...

Und Mittwoch ist ja wieder Stammtisch, da gibt es ein Radfahrer-Hefe-Hell.

Auf besseres Wetter und natürlich Frohes Osterfest, Heiko