Gute Regelkenntnisse helfen dem eigenen Spiel weiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DH   
Montag, 01. Februar 2010 um 06:14 Uhr

in der UENA am 01. Feb 2010 von Jan-Henrik Plackmeyer


USG setzt auf Schiedsrichterausbildung


Die Billardspieler der USG haben in der Szene eine Vorreiterrolle übernommen. Nach Plänen des Verbandes soll jeder Ligaspieler ab der Saison 2011/2012 eine D - Lizenz als Schiedsrichter vorweisen. Abteilungsleiter Dirk Heyden will mit seinen Spielern einen Schritt weiter gehen. "C - Lizenz", sagt er. Obendrein soll die USG schon eine Saison früher die Maßgabe erfüllen.

Aleander Jobmann und Ove Oestreich mit Ihren Ernennungsurkunden zum C-Lizenz Schiedsrichter

 

Mit Alexander Jobmann und Ove Oestreich haben nun die beiden ersten USG - Mitglieder eine C - Lizenz als Schiedsrichter erworben. Sie dürfen nun bis zur Landesmeisterschaft als Schiedsrichter eingesetzt werden. lediglich in der Bundesliga müssen sie noch von einem Oberschiedsrichter begleitet werden. Doch auch das soll sich noch ändern. "Ich möchte noch eine B - Lizenz erwerben", sagt Oestreich. Damit wurde ich quasi in einen Elitekreis aufsteigen. Höher anzusiedeln ist dann nur noch die A - Lizenz, in Deutschland haben diese bisher nur fünf Spieler erworben.
Die USG - Spieler wollen aber nicht die Seiten wechseln. "Die gute Regelkenntnis hilft dem eigenen Spiel", sagt Jobmann. Der 17-Jährige spielt schon seit geraumer Zeit Billard, aber erst seit Kurzem unter der USG - Fahne. „Ich kann nun meinen Gegenspielern Ballpositionen hinterlassen, bei denen er nur einen Fehlstoß abliefern kann", erklärt Jobmann.
Die Prüfungen legten Oestreich und Jobmann während der Jugendmeisterschaften in Hamburg ab. Dort wurde drei Tage lang nicht nur Theorie, sondern auch Praxis geübt. Beide USG - Sportler haben mit Bravur bestanden. "Auch wenn ich ein wenig Probleme in der Theorie hatte", grinste Jobmann. Weitere Praxis sammeln kann er während der Trainingsabende und der USG - Mannschaftskämpfe.
Sie sollen nicht die beiden letzten C-Schiedsrichter sein, die es bei der USG gibt. Prüfungen können nun direkt bei der USG abgelegt werden: Oestreich darf die Lizenzen vergeben.